Steuerreform: Grundeinkommen

3 Gedanken zu “Steuerreform: Grundeinkommen”

  1. „Um diesen Betrag können die Löhne nun niedriger sein, ohne dass ein Angestellter weniger Geld in der Tasche hat.“

    Und damit wären wir wieder beim „Lohndumping durch das bGE“
    Ein sozialliberaler Ansatz, der den Besitzern der Produktionsmittel noch mehr Gewinn in die Taschen spült.

    1. Der Gewinn des Unternehmens ist in der obigen Latte Macciato nicht berücksichtigt. Die Rechnung bleibt davon also unberührt. Das, was der Unternehmer in dieser Rechnung weniger an Löhnen zahlt, zahlt er an Steuern und Abgaben mehr.

  2. Ein bedingungsloses Grundeinkommen in Höhe von 1.000,00 €/Monat (und soviel sollte wohl sein, wenn man – zunächst – sorgenfrei davon leben können soll) ist irgendwie eine nette Idee.
    Ich bin weder Volks- noch sonst irgendein Wirtschafter. Deshalb stelle ich mir folgende Frage als Laie:
    Wenn JEDER +1.000,00 € hat – wie viel sind diese dann wert? Also so kaufkraftmäßig.
    Vermieter, die den Mietzins ihrer Wohnungen gerne höher hätten aber bisher daran scheiterten, dass ihre Mieter einfach nicht mehr Kohle haben.
    Restaurants, die keine Tellerwäscher mehr für 8,50 €/Std. kriegen, weil niemand mehr diese Scheißarbeit machen MUSS, brauchen aber Tellerwäscher. Zahlen mehr, erhöhen logischerweise die Preise.
    Und und und.
    Ich bin der Meinung (Laie!), dass nicht nur das Einkommens- sondern auch das Preisniveau stiege. Und zwar Grundeinkommensauffressend.
    Außerdem würde es dabei nicht bleiben. Ruck-Zuck käme jemand und stellte fest, dass der oder die oder die oder der aus Gründen ein höheres Grundeinkommen benötigte als die anderen. Wetten?

    Ich halte das bGE für eine tolle Idee! Aber für unumsetzbar. Nicht, weil das Geld nicht da ist. Nicht, weil Menschen alle faul wären. Sondern wegen der von mir (laienhaft) dargestellten Befürchtungen.
    Vielleicht sollte man es trotzdem mal versuchen.

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