Wie die Geschlechter entstehen

3 Gedanken zu “Wie die Geschlechter entstehen”

  1. Hey,

    in der Tat solltest Du Dich zunächst auf einer wissenschaftlichen Ebene mit Sprache auseinandersetzten, um nicht in das Triviale abzugleiten.

    Dann passt das nicht auf eine parteiische Subdomain, denn Parteien arbeiten auf eiener politischen Ebene, in der es kein richtig und falsch gibt. Also, wenn wissenschaftlich, dann mit Tiefenschärfe. Der Versuch politische Positionen mit (vorgeblicher) Expertise zu untermauern endet häufig in der Sprache der Alternativlosigkeit (Dogmatismus).

    Gruonet der walt allenthalben.
    wâ ist mîn geselle alsô lange?
    der ist geriten hinnen.
    owî! wer sol mich minnen?

    Finde das Standardgeschlecht.

    Ciao,
    Karl Ungenannt.

    1. Hallo Karl/Klaus Ungenannt,
      natürlich kann ein eigenständiges, mehrtägiges Einarbeiten kein Studium ersetzen. Ich weise im ersten Absatz auf den Grad meiner Expertise hin. Andererseits sind mir bei meiner Recherche auch Artikel von Professoren / Sprachwissenschaftlern unter gekommen, die bei mir erhebliche Zweifel an deren wissenschaftlicher Vorgehensweise aufkommen lassen. Derlei Vorwürfe helfen nicht weiter. Mir ist auch nicht ganz bewusst, wo ich in diesem Artikel politische Positionen zu untermauern oder Dogmen zu errichten versuche. Das spannende an Sprache ist doch irgendwie auch, dass alles geht, zumindest da wo alle mit machen. Auch dafür zeige ich im Artikel Beispiele.

      Dû bist mîn, ich bin dîn.
      Tanderadei, so sol es sin.

      Frei nach

      Dû bist mîn, ich bin dîn.
      des solt dû gewis sîn.
      dû bist beslozzen
      in mînem herzen,
      verlorn ist daz sluzzelîn:
      dû muost ouch immêr darinne sîn.

  2. Die Entwicklung der Sprache sollte weitgehend sich selbst überlassen bleiben nach dem Prinzip „Dem Volk auf’s Maul geschaut“. Meine ich. Professorales oder politisches oder gar ideologisches Hineindirigieren fände ich hier falsch. Das würde zu einer gekünstelten Sprache führen. Nötig halte ich allerdings eine gelegentliche Bestandsaufnahme und ein Festschreiben der Entwicklung zum Erhalt der Verständlichkeit (Duden).

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